Das Banat und die Region um Temeswar

Das angenehme Klima der Gegend ist ein Gottesgeschenk. So sind die Sommer im Banat mediterran warm bis heiß, Herbst und Frühling milde, und auch der Winter ist nicht allzu streng.

Im Süden erstreckt sich das Banat bis zur Donau, an deren anderem Flussufer sich Serbien und die Hauptstadt Belgrad befinden. Im Westen grenzt das Land unmittelbar an Ungarn und den Badeort Szeged an der Tisa.

In diesem Dreiländereck von Serbien, Ungarn und Rumänien liegt Temeswar als Tor zwischen West- und Osteuropa, und in dieser Vielvölkergegend leben verschiedene Nationalitäten friedlich beieinander, die unterschiedlichen Religionen begegnen sich mit Toleranz, und auch heute noch ist Mehrsprachigkeit eine Selbstverständlichkeit und im Alltag verankert.

Die historischen Wurzeln werden 1177 erstmals schriftlich erwähnt: Temeswar als römisches “Castrum Timisiensis”, was auf die römischen Einflüsse im 2. Jh. n. Chr. zurück geht. 1552 übernahmen die Osmanen die Kontrolle, bevor sie 1716 von dem Habsburger Prinzen Eugen von Savoyen vertrieben wurden. Er hinterließ der Stadt eine zehnmal größere Festung, als es die osmanische gewesen ist.

Außerdem ist hier die Erklärung für das teilweise barocke Erscheinungsbild der Stadt zu finden. Nicht umsonst wird Temeswar häufig Klein-Wien genannt.

Genauso hört man aber auch die Bezeichnung als Stadt der Parks und der Blumen.

Wenn man aus der Stadt hinausfährt, macht man gleichzeitig eine kleine Reise in die Vergangenheit:

*** in die typischen Banater Dörfer, zum Beispiel Jimbolia
*** in die Naturreservate wie die Semenic-Berge oder die Nerei-Schlucht
*** mit der alten Bahnlinie von Oravita nach Anina
*** zu den Wasserfällen und Seen des Banats.
 

All dieses Ausflüge lassen sich in zwei Stunden von Temeswar aus bewerkstelligen, und ich heiße Sie herzlich willkommen zu einer Reise durch meine Heimat.